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16.3.2007
Interview
Wihalm
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16.3.2007
Festival
Die Bands und ihre Musik
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© Bild Planet Music
Artikel aktualisiert 16.3.2007
Zum zweiten Mal veranstaltet das Planet Music das GRAV2TY Festival. Einige Bands sind zum ersten Mal in Wien zu sehen.
Report
Planet Music auf neuen Wegen
Zum zweiten Mal veranstaltet das Planet Music das GRAV2TY Festival. Einige Bands sind zum ersten Mal in Wien zu sehen. Andere versprechen musikalischen Genuss abseits des Mainstreams. Trotzdem ist es für das Planet Music nicht einfach, sich als Veranstalter im Independent-Bereich zu etablieren.
Von Andreas Liberda
"Unser Ziel ist es, in Wien nationale und internationale Bands abseits von ausgetretenen Pfaden zu präsentieren." Alfred Wihalm ist für GRAV2TY verantwortlich. Er zeigt sich optimistisch, dass dieses Vorhaben gelungen ist. Nach intensiver Vorbereitung steht das Programm.
Zum ersten Mal
Im vergangenen Jahr ging das Festival zum ersten Mal über die Bühne. Dabei waren Bands mit von der Partie, die das Herz so mancher Musikliebhaber höher schlagen ließen. Etwa Shout Out Louds, die nunmehr am Alternativ-Sender FM4 Dauergast sind. Auch die Two Gallants konnten ihr Publikum schon vor einem Jahr im Planet begeistern. Einige Monate später füllte das Duo das Flex am Wiener Donaukanal.
Drei Tage Programm
Auch heuer lässt das Line-up des Festivals nicht zu wünschen übrig. An drei Tagen (18., 23. und 24 März) versucht man abermals, auf Qualität abseits des Mainstreams zu setzen. So sind auch dieses Jahr wieder Bands zum ersten Mal in Wien zu bewundern.
Die Hauptacts
Am ersten Tag spielen die durchaus als legendär zu bezeichnenden Trans-Am. Sie genießen Kultstatus. Seit 1990 aktiv ließen sie sich bisher nie auf eine bestimmte Musikrichtung festlegen. Am 23. März spielen die Futureheads - vergleichbar mit britischen Größen wie Franz Ferdinand oder Blur. Am 24. März ist dann unter anderem der Soundtüftler Console zu sehen.
Österreichischer Nachwuchs
Neben den internationalen Bands gibt es jeden Tag mindestens einen österreichischen Auftritt. Eröffnet wird das Festival mit dem Low-Fi-Punk der Wiener Vortex Rex. Nitro Mahalia lassen danach die Grenzen zwischen elektronischer Musik und treibenden Gitarrenriffs verschmelzen. Tag zwei wird von Super Pursuite Mode, Tag drei von A Thousend Fuegos eingeleitet.
Unbeliebter Veranstaltungsort
Trotz des außergewöhnlichen Programms können sich die Veranstalter nicht sicher sein, dass es auch einen entsprechenden Publikumszuspruch gibt. Das Planet Music genießt in Wien nicht gerade den Ruf eines Veranstaltungsorts für alternativen Musikgeschmack. "Wir müssen mit der fehlenden Aufmerksamkeit der Szene umgehen", gibt Wihalm zu bedenken.
Umzug Anfang nächsten Jahres
Die Gründe für die fehlende Beliebtheit des Planet Music sind verschieden. Einerseits ist es die Lage im 20. Bezirk, andererseits die sonst gängigen Konzerte, die hauptsächlich den Mainstreamgeschmack bedienen. Nachdem die Stadt Wien beschlossen hat, Gemeindewohnungen am Gelände zu errichten, ist ein Umzug notwendig geworden. 2008 ist es soweit. Die Veranstalter der Planet Music werden im Gasometer ihr neues Zuhause finden.
Die Zukunft im Gasometer
Dass sich durch den Umzug ins Gasometer nicht zwei Veranstalter im Wege stehen, dafür sorgt schon die bisherige Unternehmenskonstruktion. Die Simmeringer Halle wird von der BA-CA und von der Wien Holding betrieben. Die Konzerte werden aber nur von Fremdveranstaltern durchgeführt. In Zukunft wird das Planet Music den Veranstaltungsbereich im Gasometer leiten.
Damit auch weiterhin kleinere Bands auftreten können, werden verschiebbare Wandelemente installiert. Die Größe ist dann von 500 bis 3000 Leute Fassungsvermögen variierbar. Vielleicht bietet der Umzug auch eine Möglichkeit für einen inhaltlichen Neustart.
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