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Wien
© Bild Eva Kelety
Artikel aktualisiert 24.8.2009
Die S-Bahn-Haltestelle Traisengasse in der Brigittenau erstrahlt in neuem Glanz. Am Montag wurde sie feierlich eröffnet.
S-Bahn
Haltestelle Traisengasse eröffnet
Gleich in mehrere Teile zerschnitten worden ist am Montag ein rotes Band in der Brigittenau. ÖBB, Stadt und Bezirk luden zur Eröffnung der S-Bahn-Haltestelle Wien Traisengasse. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit erstrahlt sie nun in neuem, stahl-gläsernem Glanz.
Schwierige Bauarbeiten
Die Haltestelle liegt auf einer der meist befahrenen Bahnstrecken Österreichs, der S-Bahn-Strecke zwischen Meidling und Floridsdorf. Die Bauarbeiten seien schwierig gewesen, berichtet der ÖBB-Bauverantwortliche Franz Bauer im Gespräch mit
W24/wienweb.at
. „Wir mussten unter Vollbetrieb bauen. Der ganze Verkehr musste über ein Bahngleis abgewickelt werden. Bei 650 Zügen am Tag ist das schon gewaltig“.
Glas und Stahl
In der neuen Haltestelle blitzen nun etwa 2.500 Quadratmeter Glas und 150 Tonnen Stahl. Die Bahnsteige sind jetzt länger und barrierefrei erreichbar. Neu eingerichtet wurden außerdem die Wartekojen und ein Blindenleitsystem. Am Streckenabschnitt gibt es nun drei neue Querungen unter der S-Bahn.
Bezirksvorsteher: „Ein Schmuckschachterl“
Von der ersten Anregung seines Amtsvorgängers bis zur Fertigstellung seien 11 Jahre vergangen, berichtet Bezirksvorsteher Hannes Derfler (SPÖ). Nun sei die Haltestelle ein „Schmuckschachterl“. Den Standort Traisengasse hält er für besonders wichtig, „weil sich die Dresdner Straße enorm weiterentwickelt hat“. Auch Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) freut sich über die erneuerte Haltestelle. „Mir gefällt besonders, dass es so hell, so licht, so frei wirkt“, betont er im Interview mit
W24/wienweb.at
. (sal)
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