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4.5.2010
Video
"Viele Leute schrecken sich"
>>
4.5.2010
Video
Chum: "Unverständnis oder Abkürzung"
>>
 
© Bild Hans Strunz
Artikel aktualisiert 4.5.2010
Radfahrer haben am Gehsteig nichts verloren. In der Brigittenau sind nun Bürgerdienst und Polizei unterwegs, um die Radler aufzuklären.
Brigittenau
Aktion gegen Gehweg-Radler
Weil die Radfahrer im 20. Bezirk anscheinend nicht „brav“ waren, hat der Bezirk am Dienstag eine Aktion gestartet. Gemeinsam mit dem
Bürgerdienst
und der Polizei geht man nun gegen Radfahrer am Gehsteig vor.
Grund für die Maßnahme ist die wachsende Zahl an Beschwerden über undisziplinierte Fahrradfahrer. „Sehr viele ältere Leute, gehbehinderte Leute, Personen mit Kindern schrecken sich, wenn die Radfahrer so rasant von hinten kommen. Es hat auch schon Unfälle gegeben“, berichtet Silvia Peichl vom Bürgerdienst im
W24/wienweb.at
-Interview. Sie selbst hat am Treppelweg schon entsprechende Erfahrungen gesammelt: „Ich bin dort gegangen und sie haben mich von hinten niedergebrüllt: Weich aus!“
„Unverständnis oder Abkürzung“
Warum die Radfahrer immer wieder am Gehsteig fahren? „Es ist teilweise Unverständnis, teilweise, um Strecken abzukürzen“, glaubt Gruppeninspektor Michael Chum gegenüber
W24/wienweb.at
. Besonders häufig komme das in der Altersgruppe zwischen 25 und 35 vor.
Bewusstmach-Aktionen
Am Dienstag waren die Ordnungshüter am Brigittaplatz unterwegs. Im Vordergrund standen persönliche Gespräche mit den Radfahrern. Theoretisch kann die Polizei die Radler auch zur Kasse bitten. 21 Euro seien dann fällig, so Chum. Ähnliche Aktionen in anderen Teilen des Bezirks finden am 6. und 11. Mai statt. (al/sal)
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