Über 6.000 junge Leute versuchten am Freitag, ihren Traum vom Medizinstudium in Wien wahr werden zu lassen. Gut 2.500 mehr als im Vorjahr. Darunter etwa zwei Drittel Österreicher.
Bei den Massentests hieß es, die Nerven zu bewahren. Insgesamt gibt es nur 740 Studienplätze. Nur jeder Siebente kommt zum Zug. 75 Prozent sind für heimische Bewerber reserviert. Wegen des großen Andrangs musste heuer neben dem Austria Center Vienna auch die Messe Wien als Prüfungsort angemietet werden.
Dabei wollen gar nicht alle Mediziner werden, erklärt Rudolf Mallinger, Vize-Rektor der Medizinischen Universität Wien, gegenüber wienweb.at/W24: "Mittlerweile sind auch viele nur aus sportlichem Ehrgeiz hier. Sie wollen sehen, ob sie das schaffen können. Auf ihre Plätze rücken dann andere nach" (Mehr dazu im Interview).
Abgeprüft wurde medizinisch-naturwissenschaftliches Verständnis und der Umgang mit Zahlen. Freiwillig konnten Bewerber auch ihre soziale Kompetenz testen lassen. (vk/mb)