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Nachrichten - Österreich
© Bild Laila Daneshmandi
Artikel aktualisiert 19.10.2007
Der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz hat am Freitag seine Bedenken gegen die "Online-Fahndung" erneuert.

Online-Fahndung
Für Pilz "ungesetzlich"

Der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz hat am Freitag seine Bedenken gegen die "Online-Fahndung" erneuert. Er glaubt, dass die Beamten dabei zahlreiche verfassungs- und strafrechtliche Verstöße begehen könnten.

Schützenhilfe bekam Pilz dabei am Freitag von TU-Dozent Christopher Krügel. Dieser gab an, dass ein "Behörden-Trojaner" nur über Sicherheitslücken am PC installiert werden könne. Solche Sicherheitslücken könnten aber nur wenige Experten weltweit finden. Das heißt: das Innenministerium müsste die Lücken am Schwarzmarkt einkaufen.

EDV-Fachleute hatten zuvor bereits den Trojaner-Einsatz als ungeeignet bezeichnet. Wirkliche "Online-Verbrecher" hätten kein Problem damit, einen Polizei-Trojaner zu umgehen. Und auch Verfassungsrechtler stufen die künftige Online-Fahndung in e-mails, Internet-Telefonaten und Chats als "bedenklich" ein. (vk)
 
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