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Nachrichten - Österreich
© Bild Jacqueline Kacetl
Artikel aktualisiert 6.10.2008
Schwere Vorwürfe erhebt das Nachrichtenmagazin profil gegen den FPÖ-Abgeordneten Martin Graf. Er soll 1987 bei einem Auftritt des deutschen Neonazis Reinhold Oberlechner im Ordnerdienst gewesen sein.

FPÖ
Graf im Zwielicht

Schwere Vorwürfe erhebt das Nachrichtenmagazin profil gegen den FPÖ-Abgeordneten Martin Graf. Er soll 1987 bei einem Auftritt des deutschen Neonazis Reinhold Oberlechner im Ordnerdienst gewesen sein.

Graf ist aktives Mitglied der schlagenden Burschenschaft "Olympia". Diese wird vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands als rechtsextrem eingestuft. Da die FPÖ ihren langjährigen Abgeordneten nun aber als dritten Nationalratspräsidenten nominieren will, ist die Sache besonders brisant.

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky spricht von einer "Schmutzkübelkampagne" gegen Graf. Karl Öllinger von den Grünen meint hingegen: Graf sei spätestens jetzt unwählbar geworden. (al/ds)
 
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