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Artikel aktualisiert 20.11.2008
Ein Kussverbot an einer Schule im Bezirk Wels (Oberösterreich) sorgt derzeit für Aufregung. Der Direktor an der Hauptschule in Gunskirchen glaubt, dass Burschen durch das Küssen eventuell mehr von Mädchen wollen könnten.

Kussverbot
Schüler knutschen weiter

Ein Kussverbot an einer Schule im Bezirk Wels (Oberösterreich) sorgt derzeit für Aufregung. Der Direktor an der Hauptschule in Gunskirchen glaubt, dass Burschen durch das Küssen eventuell mehr von Mädchen wollen könnten. Die Aktion Kritischer Schüler (AKS) spricht gegenüber wienweb.at/W24 von einem "traurigen Witz" und kündigt weitere Aktionen an.

Bereits am Mittwochnachmittag hat die AKS vor der besagten Lehranstalt in Wels demonstriert. Mit mehreren küssenden Pärchen und Plakaten mit "Küssen verboten!"-Aufschrift. "Durch das Kussverbot tritt der Direktor die Rechte der Schüler mit Füßen", sagt AKS-Bundesversitzender Klaus Baumgartner. Und ergänzt: "Das sind Weltanschauungen wie im Mittelalter".

"Es wird Zeit, dass Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer endlich ein Zeichen setzt und solche Weltanschauungen unterbindet", meinen die Schülervertreter. Für Montag haben sie jetzt eine Aktion vor dem Büro des oberösterreichischen Landesschulratspräsidenten in Linz angekündigt. Mit küssenden Paaren wollen sie dann die Eingänge und Stiegen im Haus blockieren. (vk)
 
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