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Österreich
Der no-Comment Channel auf Wienweb
© Bild Jacqueline Kacetl
Artikel aktualisiert 10.12.2008
In der Nacht auf Mittwoch haben die Warnstreiks der Post begonnen. Österreichweit werden am Donnerstag 90 Filialen bestreikt.
Post-Streik
90 Filialen blockiert
In der Nacht auf Mittwoch haben die Warnstreiks der Post begonnen. Österreichweit werden am Donnerstag 90 Filialen bestreikt. Dabei bleiben die Türen für jeweils zwei bis drei Stunden geschlossen. Streikposten blockieren die Eingänge. Im Inneren wird weiter gearbeitet. In Wien sind neun Filialen betroffen.
Solidarität in den Bundesländern
Hintergrund der Warnstreiks: Die Postgewerkschafter fühlen sich vom Vorstand ignoriert. Während die Streiks beim Post-Vorstand auf Unverständnis stoßen, wird der Postler-Protest vor allem in den Bundesländern durchwegs gut aufgenommen, heißt es auf Anfrage von
wienweb.at/W24
. Vor allem die Älteren würden sich mit den Post-Bediensteten solidarisieren, heißt es weiter.
(Näheres dazu im Wien-Channel)
.
Keine Auslagerung an Private
Mit den Warnstreiks hofft man weitere Postamtsschließungen zu verhindern. Und der Auslagerung an Private einen Riegel vorzuschieben. "Verunsicherung und Mobbing sind vom Postvorstand abzustellen", fordert die GPF.
9.000 Jobs stehen auf dem Spiel
Anfang November wurde bekannt, dass bei der Post bis 2015 9.000 Jobs abgebaut und 1.000 Filialen geschlossen werden sollen. Nach Demonstrationen hatte die Post versichert, dass es zumindest 2009 keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde.
Post: "Streik bringt Post Schaden"
Durch den Streik entstehe nachhaltiger Schaden für die Post, heißt es beim Unternehmen. Man sei weiterhin offen für Gespräche, was die Briefmarktöffnung 2011 betreffe. Am Donnerstag berät der Aufsichtsrat jedenfalls über das Budget 2009. (vk)
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