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18.5.2009
E-Voting
ÖH-Wahl startet mit Mausklick
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© Bild #
Artikel aktualisiert 18.5.2009
Bis Freitag können die heimischen Studenten ihre Stimme für die ÖH-Wahl erstmals per E-Voting abgeben. Grüne Studenten berichten von einer ersten Panne, der VSStÖ von fehlerhaften Stimmzetteln.
Panne
"Kein Vertrauen in E-Voting"
Bis Freitag können die heimischen Studenten ihre Stimme für die ÖH-Wahl erstmals per E-Voting abgeben. Wie die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) berichten, soll am Montag in den Morgenstunden die erste Panne passiert sein. Für sie ist das Vertrauen in das System damit nicht mehr vorhanden.
GRAS: System abgestürzt
Bei dem Versuch einer Studentin zu wählen, soll das System abgestürzt sein. Erst beim zweiten Versuch nach neuem Einloggen konnte die Betroffene ihre Stimme abgeben. Im Wissenschaftsministerium kann man das Montagmittag nicht bestätigen. Auch auf der dafür eingerichteten Support-Hotline (0810 00 1885) hätte es noch keine derartigen Anrufe gegeben, heißt es auf Nachfrage von
wienweb.at/W24
.
VSStÖ: Fehlerhafte Stimmzettel
Beim VSStÖ kritisiert man die „fehlerhaften Stimmzettel“. Namen einzelner wahlwerbender Gruppen wären falsch angegeben. Teilweise würden die Kurzbezeichnungen der Fraktionen fehlen. „Eine nachträgliche Änderung der Stimmzettel während einer Wahl ist in einer Demokratie undenkbar. Hahn riskiert, dass die Wahl als ungültig erklärt wird“, meint VSStÖ-Spitzenkandidatin Sophie Wollner.
Rund 11.400 registriert
Für Sigrid Maurer, Spitzenkandidatin der GRAS, zeigt die „Panne“, „dass E-Voting nicht zu verantworten ist“. Die Studenten hatten im Vorfeld kritisiert, dass die freie, geheime Wahl durch E-Voting nicht gewährleistet sei, auch die Software bekam ihr Fett weg. Allen Unkenrufen zum Trotz haben bis Sonntag über 11.400 Studenten ihre Bürgerkarte für das E-Voting aktivieren lassen. (vk)
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