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Nachrichten - Österreich
© Bild Jacqueline Kacetl
Artikel aktualisiert 23.11.2004
In die Diskussion um mögliche Schließungen von Postämtern hat sich nun auch die SPÖ eingeschaltet. SP-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos spart dabei nicht mit Attacken gegen die Regierung.

Postämter
Darabos ortet Vernebelungsaktion der Regierung

In die Diskussion um mögliche Schließungen von Postämtern hat sich nun auch die SPÖ eingeschaltet. SP-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos spart dabei nicht mit Attacken gegen die Regierung.

Die ganze Misere hätte verhindert werden können, hätte die blau-schwarze Regierung im Jahr 2000 die zur Begutachtung ausgesandte Post-Universaldienstverordnung beschlossen, so Darabos. Darin sei nämlich festgehalten, dass in kleinen Gemeinden das nächste Postamt binnen einer festgelegten Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein muss. Die Regierung habe allerdings im Jahr 2002 eine eigene Verordnung beschlossen, die lediglich eine "ausreichende flächendeckende Versorgung" vorschreibe.

Dass sich nun Infrastrukturminister Hubert Gorbach (FPÖ) und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) öffentlich gegen Postämter-Schließungen aussprechen, sorgt bei Darabos für Ärger. "Vernebelung wird zur politischen Kategorie erklärt." (gb)
 
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