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Nachrichten - Österreich
© Bild Jaqueline Kacetl/Elisabeth Sevilla-Steiner
Artikel aktualisiert 3.2.2008
Ein neues Dossier des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), dass dem Nachrichtenmagazin profil vorliegt, soll Verbindungen der FPÖ-Jugendorganisation Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) mit der rechtsextremen Szene belegen.

FPÖ-Jugend
Rechtsextreme Verbindungen vorgeworfen

Bildstory: Rechtsextreme Verbindungen vorgeworfen
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Ein neues Dossier des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), dass dem Nachrichtenmagazin profil vorliegt, soll Verbindungen der FPÖ-Jugendorganisation Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) mit der rechtsextremen Szene belegen. Die FPÖ weist die Vorwürfe zurück.

Das Magazin veröffentlicht in seiner Montag erscheinenden Ausgabe Fotos von RFJ-Mitgliedern vor der Gaskammer im KZ-Mauthausen und berichtet über ein wegen Wiederbetätigung verurteiltes Mitglied, dessen Mitgliedschaft derzeit "ruhend gestellt" ist. Zudem soll es auch Beweise über Internetbestellungen bei rechten Versandsdiensten geben.

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky weist die Attacken gegen den RFJ zurück. Die Organisation sei ein "untadeliger Jugendverein rechts der Mitte", der sich von allen totalitären Gesinnungen distanziere. Die Vorwürfe seien die Propaganda des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands, das eine "kommunistische Tarnorganisation" sei, so der Politiker. (ds)
 
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