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Kultur
© Bild Wohnzimmer Records
Artikel aktualisiert 6.12.2007
Incognito und kurz, aber dafür umso lauter besuchten die Hamburger HipHopper Fettes Brot am Dienstag Wien.
Fettes Brot
Kurz und gut in der Szene
Bildstory: Kurz und gut in der Szene
Inhalt: 5 Bilder
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Incognito und kurz, aber dafür umso lauter besuchten die Hamburger HipHopper Fettes Brot am Dienstag Wien.
wienweb.at/W24
war bei der "geheimen" CD-Vorabpräsentation dabei.
Clubtour unter Pseudonym
Rektor Donz, König Boris und Björn Beton dürften Sehnsucht nach den guten alten Zeiten haben. Unter dem Pseudonym "Bette Frost" touren die drei derzeit samt DJ exel.Pauly und einer achtköpfigen Band wie anno dazumal durch kleinere Clubs. Ein Ambiente, das die Elblichter spätestens seit dem Gassenhauer "Emanuela" nicht mehr genossen haben dürften. Im Gepäckfach: Das komplette neue Album "Strom und Drang", das erst kommenden März erscheinen wird.
Zurück zum Ursprung
Und auch da heißt es offensichtlich back to the roots. Nach der eher unaufregenden letzten CD "Am Wasser gebaut" geben die drei gereiften Brote nun offensichtlich wieder richtig Gas - und zwar auch einzeln. Wobei die einzelnen Nummern eventuell noch nicht ganz fertig gebastelt sind. Beim Konzert in der gut gefüllten Szene Wien dauerte der Vorstellungsteil jedenfalls nur eine knappe Dreiviertelstunde.
Best of-Medley
Danach ließen sich Fettes Brot noch zwei Mal zu einer Art Zugabenrunde überreden. Zuerst gab's neben der unvermeidlichen "Emanuela" die Sozialkritikschnulze "An Tagen wie diesen" und den besten Song des letzten Albums, "Falsche Entscheidung". Dann schmierten sie ältere Hits wie König Boris' Joker-Adaption "The Grosser", "Jein" und "Schwule Mädchen" auf die Stulle.
Live-Größen
Nach nur 80 Minuten verabschiedeten sich Fettes Brot mit A-cappella-Gesang und Winkewinke. Auch wenn es kurz war: Den Auftritt müssen ihnen die Fantastischen Vier am Donnerstag erst einmal nachmachen. (sal)
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